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Grußwort

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Grußwort für die Homepage des Projekts "LICHTraum" mit Künstler Ludger Hinse 2026

 

Die Ausstellung „LICHTraum“ ist weit mehr als eine Präsentation von Kunstwerken – es ist ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Dialog und Hoffnung in unserer Stadt. Es ist ein Projekt, das in vielerlei Hinsicht Brücken baut: Es vereint Partnerinnen und Partner aus den katholischen und evangelischen Kirchengemeinden, aus dem Gesundheitswesen und der Stadtgesellschaft, indem sie gemeinsam ein kulturelles Ereignis gestalten, das die Grenzen von Stadtteilen, Konfessionen und Lebenswelten überwindet.


An 13 Standorten in allen Stadtbezirken werden die Werke von Ludger Hinse zu sehen sein – in Kirchen, Kapellen, Museen und weiteren Orten der Begegnung. Jeder dieser Orte wird zum Resonanzraum für das, was die Kunst in uns anstößt: Staunen, Nachdenken, Austausch und Hoffnung.

 

Der Künstler Ludger Hinse ist in Herne kein Unbekannter. Seit der Gründung der Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel besteht ein enger Kontakt zu ihm, aus dem bereits das eindrucksvolle Vortragekreuz im Stil seiner bekannten Lichtkreuze hervorgegangen ist. Diese Verbindung hat sich im Laufe der Jahre vertieft. Die Idee, seine Arbeiten in einer großen stadtweiten Ausstellung zu zeigen, ist daher Ausdruck einer gewachsenen Partnerschaft von Kunst, Kirche und Stadtgesellschaft.

Der Künstler selbst verbindet mit seinen Arbeiten eine klare Botschaft: Das Licht steht für Leben, für Bewegung, für die ganze Vielfalt der Farben – und damit für die Vielfalt der Menschen. Licht kann verbinden, wo Schatten trennen. Es kann Orientierung geben, wo Unsicherheit herrscht. Und es kann Frieden stiften – im Inneren wie im Miteinander.
In einer Zeit, in der Konflikte und gesellschaftliche Spannungen die Welt und auch unser Zusammenleben belasten, ist ein solches Zeichen besonders wertvoll. Die Kunst von Ludger Hinse regt an, wieder das Verbindende zu suchen – zwischen Religionen, Generationen, Kulturen und Weltanschauungen.

Mit großer Freude habe ich deshalb die Schirmherrschaft über das Projekt „LICHTraum“ übernommen, denn dieses Ausstellungsprojekt wird unsere Stadt in einem neuen Licht erscheinen lassen – im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird die Menschen einladen, ihre Stadt auf neue Weise zu entdecken, an Orte zu gehen, die sie vielleicht lange nicht besucht haben, und dort Gemeinschaft und Inspiration zu erleben.

Mein herzlicher Dank gilt dem Künstler Ludger Hinse und allen Beteiligten der Pfarreien St. Christophorus und St. Dionysius, der Evangelischen Kirchengemeinde Haranni, der Evangelischen Kirchengemeinde Wanne-Eickel, dem EVK Herne, der St. Elisabeth Gruppe und allen weiteren Unterstützerinnen und Unterstützern, die dieses Projekt mit großem Engagement vorbereiten und tragen. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag dazu, dass Herne auch weiterhin eine Stadt bleibt, in der Kunst, Glaube und Gesellschaft miteinander im Gespräch sind.

Ich wünsche der Ausstellung „LICHTraum“ einen guten Verlauf, zahlreiche Besucherinnen und Besucher – und dass sie weit über ihre Dauer hinaus Licht, Zuversicht und Verbundenheit in unserer Stadt leuchten lässt.

 

 

Dr. Frank Dudda

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