

Grußwort


Grußwort von Erzbischof Udo Markus Bentz
zur Ausstellung LICHTraum
„Gott ist Licht,
und keine Finsternis ist in ihm.“
1. Johannesbrief 1,5
Licht ist eines der tiefsten Symbole unseres Glaubens. Es steht für Leben, Hoffnung und die Gegenwart Gottes. Wo Licht sich zeigt, weicht Dunkelheit, und was verborgen war, wird sichtbar.
Die Kunst von Ludger Hinse lässt dieses Licht auf besondere Weise erfahrbar werden. Seine Werke durchdringen den Raum, verwandeln ihn – und öffnen das Herz. Im Glanz seiner Lichtkreuze wird das Kreuz zum Hoffnungszeichen: Es erinnert an das Leiden Jesu und so vieler Menschen auch unserer Zeit, aber noch mehr an das Leben, das daraus erwächst.
Ich freue mich sehr über das Projekt „LICHTraum“, das in ökumenischer Verbundenheit von vielen getragen wird – von der Pfarrei St. Christophorus Wanne-Eickel, der Pfarrei St. Dionysius Herne, den Evangelischen Kirchengemeinden Haranni und Wanne-Eickel, der Stadt Herne, dem Evangelischen Krankenhaus Herne und der St. Elisabeth-Gruppe. Sie alle setzen gemeinsam ein starkes Zeichen: Kunst kann Brücken schlagen – zwischen Menschen, Konfessionen und Lebenswelten.
Hinses Kunst führt uns mitten hinein in das Geheimnis des Glaubens: dass Licht und Leben stärker sind als Dunkelheit und Tod.
Darum habe ich gerne die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen – in der Überzeugung, dass diese Ausstellung Licht in viele Herzen bringen wird.
Oder – wie es der Bildhauer und Dichter Ernst Barlach einmal gesagt hat:
„Der Mensch ist erst wirklich Mensch, wenn er den Himmel in sich trägt.“
In diesem Sinn grüße ich Sie alle sehr herzlich und wünsche der Ausstellung LICHTraum viele strahlende Begegnungen und segensreiche Momente.
Dr. Udo Markus Bentz
Erzbischof von Paderborn
